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Wenn jemand bis zur Morgendämmerung am Computer sitzt, wenn der Kontakt zu Freunden und Familie nachrangig wird, wenn schulische oder berufliche Leistungen sich verschlechtern und Hobbies zunehmend vernachlässigt werden, dann kann es sein, dass sich dahinter ein problematisches oder gar süchtiges Verhalten mit Medien verbirgt. Was dabei seit vielen Jahren vor allem festzustellen ist, ist die exzessive Nutzung der digitalen Onlinespiele.  Multiplayer-Online-Games wie World of Warcraft, League of Legends, DOTA 2 oder World of Tanks erfreuen sich großer Beliebtheit, aber auch die Nutzung sozialer Netzwerke hat erheblich an Popularität gewonnen.

Die Sozialberatung bietet bei exzessivem Medienkonsum und Internet- und Computerspielabhängigkeit für den Ostalbkreis (Baden-Württemberg) im Umkreis Schwäbisch Gmünd Beratung an. Wir beraten Betroffene, Eltern, Angehörige und Freunde kostenlos und anonym.

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Unsere Beratungsangebote:
  Beratung für Betroffene und Angehörige in Form von Einzel-, Paar- & Familiengesprächen
  Informationsgespräche für Eltern
  Diagnostik, Behandlungsplanung und -beantragung

Die Beratung ist kostenlos.        Sie kann auf Wunsch auch anonym erfolgen.        Wir unterstehen der Schweigepflicht.

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Die aktuelle Forschungslage zeigt, dass es sich bei Computerspielabhängigkeit um eine Suchterkrankung handelt. Besonders gefährdet sind Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren, aber auch junge Erwachsene bis 24 Jahren. Etwa 4 % der 14–16 Jährigen sind bereits Internet- oder Computerspielabhängig. (Drogen- und Suchtbericht, BMG 2015) Deshalb ist es wichtig, einer kompensatorischen Nutzung von Computerspielen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen vorzubeugen.
Der erste Grundstein für den Umgang mit Medien wird innerhalb der Familie gelegt. Eltern müssen keine Computerspielexperten werden, aber es ist erforderlich sich ein grundlegendes Wissen anzueignen – dass Gleiche gilt bei allen anderen Medien, wie beispielsweise dem Fernsehen genauso. Hierbei müssen eine entsprechend klare und offene Kommunikation und adäquate Regeln und Vereinbarungen mit den Kindern gepflegt werden. Das Ziel ist es, Sicherheit darüber zu bekommen, welche Computerspiele geeignet sind und wie der Nutzungsrahmen aussehen soll.
Aktuell werden Computerspiele von der USK oder anderen (pädagogischen) Internet-Plattformen immer noch ungeachtet ihres Suchtpotenzials beurteilt. Vor allem die MMOG (Massively Multiplayer Online Games), unter denen viele Online-Rollenspiele (MMORPG), Shooter- (MMOFPS) oder Strategiespiele, wie beispielsweise die MOBA (Multiplayer Online Battle Arena), haben ein erhöhtes Suchtpotenzial. Sie nutzen häufig zusätzlich zur Förderung der Langzeitspielmotivation den Handel mit virtuellen Gütern bzw. Zusatzinhalten (Mikrotransaktionen, DLCs, In-Game-Trades etc.), haben ein ausgeklügeltes Belohnungssystem und soziale Komponenten im Spiel. Viele dieser Spiele sollten nicht vor dem 16. bzw. 18. Lebensjahr genutzt werden! (vgl. Empfehlungen des FVM, 2013)

Um sich besser mit dem Thema Computerspiele und Sucht zurechtfinden zu können, bieten wir eine Orientierung in Form eines Workshops an. Dieser gibt einen interessanten Einstieg in das Thema Sucht und zeigt, wie man Computerspiele generell und hinsichtlich ihres Suchtpotenzials besser einschätzen kann. Es werden ausführliche Informationen über den Umgang mit Computerspielen innerhalb Familie, wie über Sinn und Zweck eines Mediennutzungsvertrages oder über Mediennutzungszeiten gegeben. Sie lernen besser einschätzen zu können, welche Spiele für welches Alter geeignet sind. Sie können sich vorab über das Thema informieren, es gibt hierfür Einstiegs-Ratgeber. Die 7 Regeln gegen die Sucht liefern ebenfalls einen guten Einstieg ins Thema. Der Workshop wird von unserem Mitarbeiter durchgeführt, der zugleich Sucht- und Computerspielexperte ist.

Melden Sie Interesse (zunächst unverbindlich) an unserem Workshop an und steigern Sie damit Ihre Medienkompetenz im Bereich Computerspiele:

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Wer seinen Medienkonsum überprüfen möchte, der hat hier die Gelegenheit unseren anonymen Online-Test durchzuführen.

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Neben der innerfamiliären Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht, benötigt es flankierend wirksame suchtpräventive Maßnahmen in Kindergärten, Schulen oder Betrieben. Gemeinsam mit dem Suchthilfenetzwerk im Ostalbkreis engagieren wir uns aktiv im Bereich Suchtprävention. Wir führen Präventionsveranstaltungen, Fachvorträge, Seminare und Workshops zum Thema Computerspiel- und Internetabhängigkeit durch. Unsere Fachstelle unterstützt Sie dabei Suchtprävention in Ihrem Umfeld erfolgreich umzusetzen.

Wir bieten:

  schulinterne Fortbildungsangebote zu suchtpräventiven Unterrichtsprogrammen
  Gestaltung suchtpräventiver Projekte in allen Schulformen und Schulstufen
  Eltern- und Informationsveranstaltungen
  Seminare für Auszubildende
  Seminare für alle Führungsebenen
  Unterstützung bei der Entwicklung von Konzepten und Betriebsvereinbarungen
  individuelle Lösungen

Einen kleinen Auszug aus unseren Präventionsprogrammen haben wir für Sie bereitgestellt.
Selbstverständlich sind wir gerne bereit, Ihnen ein individuell für Sie konzipiertes Präventionsprogramm anzubieten.

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Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich bitte an:

Interessierte aus Aalen oder Ellwangen wenden sich bitte an die
  Diakonische Bezirksstelle in Aalen.

Für Gamer, Eltern, Pädagogen, Interessierte:

Haben Sie Interesse an regelmäßigen Informationen oder Hinweise auf Veranstaltungen rund ums Thema Computerspiele und Suchtabhängigkeit?

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