Nachsorge für Straffällige

Das Ziel dieses Projektes ist es, durch eine besonders intensive Betreuung im Übergang vom Vollzug in die Freiheit die Resozialisierungschancen zu verbessern.

  • Adresse: Milchgässle 11 | 73525 Schwäbisch Gmünd
  • Telefon: 07171 60 55 60
  • Fax: 07171 60 55 65
  • eMail: post@sozialberatung-gmuend.de
  • Unser Mitarbeiter: Heiko Strese

  • Flyer und Informationen

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Keine Perspektiven nach der Haft ?

Sie wollen Ihr Leben verändern, neu gestalten
und nicht wieder 
in den alten Sumpf
der Straffälligkeit zurückkehren?
Wir geben Ihnen Rückhalt!
Wir unterstützen Sie in ihrer Zeit nach Haft, um diese sinnvoll zu planen und zu gestalten.

Das Nachsorgeprojekt Chance ist,
Unterstützung vor und nach der Entlassung aus Haft
Vermeidung des Entlassungslochs für Strafentlassene

Als Anbieter professioneller Straffälligenhilfe führen wir im Rahmen des Nachsorgeprojekts Chance das Fallmanagement im Ostalbkreis und Heidenheim durch. Weiterhin übernehmen wir die Koordination des Projekts von Interessierten in der Justizvollzuganstalt Schwäbisch Gmünd.

Inhalte der Unterstützungsmaßnahme
Es wird Beratung und Betreuung in zentralen Lebens- und Problembereichen angeboten. Dies kann z. B. sein:
  • Unterstützung bei der Wohnungs- und Arbeitssuche (Schulabschluss, Ausbildungsplatz etc.)
  • Unterstützung in finanziellen Angelegenheiten (Beantragung von Arbeitslosengeld, Eröffnung eines Girokontos etc.)
  • Vermittlung in weiterführende Hilfen (Schuldnerberatung, Suchtberatung, Psychologische Betreuung, Familienhilfe etc.)
  • Unterstützung bei der Wiederbeschaffung von fehlenden Dokumenten (Personalausweis, Zeugnisse etc.)

Zielgruppe des Nachsorgeprojektes Chance sind Strafentlassene die auf Endstrafe oder in Einzelfällen auch vorzeitig aus der Haft entlassen werden. Darüber hinaus werden Entlassene aus Ersatzfreiheitsstrafen, wenn wiederholt Ersatzfreiheitsstrafen verhängt wurden oder drohen, sowie Häftlinge aus Untersuchungshaft aufgenommen.
Ziel des Projektes ist die Vermeidung des allgemein so bezeichneten „Entlasslochs“. Eine nachhaltige Reintegration in unsere Gesellschaft wird durch eine gelungene Übergangsphase von der Haft in die Freiheit angestrebt. Es können alle Lebens- und Problembereiche berücksichtigt und hierfür die notwendige Unterstützung initiiert werden. Als Grundlage dient der Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe.
Die Teilnahme an diesem Projekt ist freiwillig.
Die Dauer der Nachsorge ist zeitlich begrenzt auf 3 bis 6 Monate in Einzelfällen kann auf 8 Monate erhöht werden. 
Es gibt keine Altersbeschränkung.

Projektpartner:
Badischer Landesverband für soziale Rechtspflege
Projekt Chance e.V.
BSW
Der Paritätische

Bei Fragen und Interesse wenden Sie sich bitte an: