Geschichte

Die Entstehung des Vereins

Die Sozialberatung Schwäbisch Gmünd e.V. wurde 1947 gegründet und hat ihren Ursprung als Gefangenen- und Entlassenenfürsorgeverein. Über die Jahre hat sich die Sozialberatung zu einem professionellen Anbieter sozialer Dienstleistungen entwickelt. Heute setzt sich die Sozialberatung in vielfältiger Weise für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten, Suchtkranke, Gefährdete und deren Angehörigen ein.
Aus einer halben Stelle in 1988 entstanden im Laufe der Jahre mehr und mehr hauptamtliche und nebenberufliche Personalstellen. Darüber hinaus verfügen wir – im Rahmen von
„LiM!T-Work“ – über Stellen zur Wiedereingliederung Langzeitarbeitsloser in den Arbeitsmarkt. Seit 2012 beschäftigen wir zudem Bürgerarbeiterinnen.
Die nachfolgenden Daten geben Ihnen einen detaillierten Überblick über die Entwicklung des Vereins:
1947

Gründung des Vereins für Gefangenen- und Entlassungsfürsorge in Gotteszell.

1951

Erste Eintragung ins Vereinsregister und Errichtung der ersten Satzung.

1975

Die Mitgliederversammlung wählt Herrn Peter Peters zum 1.Vorsitzenden.
Eine Neufassung der Satzung und Umbenennung des Vereins in Straffälligenhilfe Ostwürttemberg e. V. wird vollzogen.

1980

Einrichtung und Eröffnung der Kontakt– und Anlaufstelle für Straffällige und Haftentlassene am Münsterplatz 3.

1987

Ausrichtung der Mitgliederversammlung des Landesverbands LWS im Stadtgarten.

1991

Es wird eine Änderung des Vereinsnamens in Sozialberatung Schwäbisch Gmünd e. V. durchgeführt. Außerdem werden eine Neukonzeption der Aufgabenbereiche und Zielsetzungen des Vereins realisiert:
Die Suchtberatung wird Teil des Vereinsangebots, aufsuchende Suchtberatung und Einrichtung des Therapievorbereitungsprogramms (TVP) im Vollzug.

1992

Aufbau und Eröffnung des Betreuten Wohnprojekts in der Rechbergstrasse.

Es entsteht ein betreutes Wohnangebot für Straffällige und Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen.

1995

Es erfolgt ein Umbau und die Erweiterung der Anlaufstelle im Münsterplatz 3 zur Anlauf– und Beratungsstelle.

Darüber hinaus gelingt der personelle Ausbau der aufsuchenden Beratung im Vollzug.

1998

Erneute Ausrichtung der Mitgliederversammlung des Landesverbands (BSW Bewährungs-und Straffälligenhilfe in Württemberg) im Stadtgarten.

1999

Einrichtung und Eröffnung der Kontakt– und Anlaufstelle für DrogengebraucherInnen – LiM!T und Psychosozialen Beratungsstelle im Milchgässle 11.

Personelle Erweiterung

2000–2002

  • Erweiterung des Hilfsangebotes im ambulant Betreuten Wohnen im Individualwohnraum.
  • Personelle Erweiterung im Betreuten Wohnen und in der Kontakt– und Anlaufstelle LiM!T.
  • Wechsel im Vorstand, Peter Schuon (Richter a. D.) wird neuer Vorsitzender.
  • H. Peter Peters wird posthum zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

2003–2006

  • Kontinuierlicher Ausbau der Basisangebote; Entwicklung des „KOSA“-Modells und Veröffentlichung der vielbeachteten Substitutionsfibel
  • Erweiterung der Gruppenangebote
  • Konzeptionierung und Einführung von BAST (Beratungsauflage Sucht)
  • Festveranstaltung „5-Jahre-LiM!T“
  • www.sozialberatung-gmuend.de – Die Sozialberatung ist im Netz
  • Ausbau der Projekte in der Straffälligenhilfe – Einstieg ins Nachsorgeprojekt Chance
  • Ausrichtung der Mitgliederversammlung des Verbands Bewährungs- und Straffälligenhilfe mit Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll
  • Die Sozialberatung baut ihre Aktivitäten im Präventionsbereich weiter aus (Seminare in Betrieben und Schulen; Hausführungen, Projekt: Oststadtdisko)
  • Aufbau der ambulanten Therapie „Clean Start“ in Zusammenarbeit mit den Beratungsstellen im Ostalbkreis und der Reha-Einrichtung Four Steps
  • Entwicklung der Informationsbroschüre SUSI: Schwangerschaft- und Sucht- Informationen

2007

  • Dieter Strobel wird  Vorstandsmitglied im Verband der Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg
  • Erweiterung des Hilfsangebotes sowie personelle Erweiterung durch Vermittlung in gemeinnützige Arbeit – „Schwitzen statt Sitzen“
  • „Das Leben der Anderen“ – Große Bilderausstellung in der Psychosozialen Beratungsstelle im Milchgässle
  • Erweiterung der Büroräumlichkeiten  in der Rechbergstrasse
  • Aufbau des Essensangebots „LiM!T-Lunch“
  • Theaterprojekt „Szenenwechsel“  kommt zu den Gruppenangeboten hinzu
  • Erweiterung der Büroräumlichkeiten im Milchgässle
  • Die Sozialberatung organisiert das landesweite Kontaktladen- und Streetworkertreffen in Schwäbisch Gmünd
  • Einführung von ODIS (Ohne Drogen im Strassenverkehr und Veröffentlichung der MPU-Fibel)

2008–2010

  • Erfolgreiche Homepage – 75.000 Klicks
  • Klientenbefragung im Betreuten Wohnprojekt über die Zufriedenheit mit den Angeboten (1,8)
  • Einführung des „Projekt Highscore“ – Information, Beratung und Prävention bei exzessiver Mediennutzung und Computerspiel- und Internetsucht
  • Projektierung von „Start-Up“ (Umbau und Neukonzeptionierung der Rechbergstrasse)

2011–2014

  • Grundlegende Satzungsänderung; Es gibt künftig einen geschäftsführenden Vorstand und einen erweiterten Vorstand
  • Großzügiger Umbau des Betreuten Wohnprojekts in der Rechbergstraße 34/1
  • Aufbau einer Frauengruppe (FEE – Frauen erleben einander) und einer Kinderbetreuung (KiWi – Kinder Willkommen)
  • Aufgrund wachsender Beratungsanfragen in Suchthilfe wird eine offene Sprechstunde in der PSB eingeführt
  • Kooperation im Rahmen des Weihnachtsmarktes Schwäbisch Gmünd mit dem Lions-Club Limes-Ostalb in 2013 und 2014 mit Bewirtschaftung des Weihnachtsmarktstandes des Lions-Club Limes-Ostalb

2015

  • Die neue, völlig neu überarbeitete Homepage geht online